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Was Frauen wirklich wollen...

- gesunde Männer !

Weil auch Männer nach der Diagnose Krebs, speziell Prostatakrebs, der meist noch verschwiegenen Männerkrankheit, Angst, Sorgen, Fragen und Probleme haben.
Der Mann sucht die Möglichkeit, mit Betroffenen zu sprechen. Er will nicht allein sein mit dieser Krankheit, die oft noch ein Tabu besonders in der Männergeselleschaft ist.

Zwar gibt es den Arzt - den Urologen und den Onkologen - der den Krebs entdeckt hat und der seine Therapieempfehlung gibt. Es gibt Medikamente - meist sehr teure - die helfen können und Kliniken, die nach unterschiedlichen Methoden qualifiziert sind und danach erfolgreich arbeiten.

Aber was gilt für ihn selbst? Was soll er tun? Nur der ersten Empfehlung seines Arztes folgen? Klassische oder alternative Therapieverfahren ermitteln? Oder im Internet nach Ratschlägen der Mediziner oder der Patienten selbst suchen?

Verstärkt sucht doch der Mann den Kontakt zu Selbsthilfegruppen, so wie es Frauen mit oder nach Krebs schon seit 25 Jahren mit steigendem Erfolg tun. Fernseh- und Radio-Sendungen empfehlen - neben der Darstellung meist neuer Therapiemethoden - auch den Männern, sich nicht zu scheuen, dort Hilfe zu suchen.
Und die erste Hilfe dort ist die Vermittlung: Du stehst mit deinen Problemen nicht alleine da. Auch andere sind betroffen, und viele können beweisen: auch wir sind mit der Krankheit fertig geworden.

Wie stark Bedarf und Hilfsbereitschaft sind, zeigt die Zahl von vielen Selbsthilfegruppen für Männer mit Prostatakrebs, die sich allein in Niedersachsen in den letzten Jahren gegründet haben. Dem Bundesverband Prostata-Krebs-Selbsthilfe "BPS" www.prostatakrebs-bps.de haben sich inzwischen 160 Selbsthilfegruppen angeschlossen.

Selbsthilfegruppen sehen sich nicht als "Sprechstunden-Ersatz" an und auch nicht als eine Art Unterabteilung einer Klinik für operierte Patienten. Sie wollen informieren und helfen, beispielsweise vor einer Biopsie oder Operation und auch nach einer Operation zeigen, dass die FOlgen bewältigt werden können.

Informieren und helfen mit den eigenen Erfahrungen, aber auch in Zusammenarbeit mit aufgeschlossenen Ärzten, denn Körper, Geist und Seele beeinflussen die Krankheit, sie können mitwirken bei der Gesundung. In einer Selbsthilfegruppe steht dafür oft mehr Zeit zur Verfügung als in der Arztpraxis. Auch darum helfen Selbsthilfegruppen, nicht nur, aber auch den Männern.

Die im Sommer 2003 in Verden gegründete Selbsthilfegruppe Prostatakrebs erfreut sich eines äußerst regen Besuches. Betroffene kommen aus den Bereichen Achim, Fallingbostel, Hoya, Nienburg, Soltau, Thedinghausen und natürlich Verden.

An jedem 4. Donnerstag im Monat von 16:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr treffen sich Betroffene (oft auch mit ihren Lebenspartnerinnen) und interessierte Gäste in den Räumen der Innungskrankenkasse im "IKK-Treff" in der Hospitalstraße 3 in Verden.

Neben dem Gespräch miteinander wird Information durch Fachberater (Ärzte, Therapeuten, Ernährungsberater und dgl.) angeboten.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an

Günter Meusel, Tel. 04231 - 26 46
oder an
Gerhard Zieseniß, Tel. 04231 - 6 28 27.




Autor: Gerhard Zieseniß;
Umsetzung: knut pickert;
Letzte Änderung: 17.04.2006